Pampa Galeras - Auf Bitumen in die Berge

August 12, 2017

Nasca selbst ist ein Recht munteres Städtchen und Maria Reiche überall präsent. Doch ich kümmere mich erstmal um meine aufkommende Erkältung und um Annie. Im schwerem Gelände läuft Annie bestens aber auf Asphalt oder hartem Untergrund bekommt sie immer wieder das Flattern. Und wir können ja nicht in die lang ersehnten Berge aufi radeln wenn wir dann runter Flattern!? Zünglein an der Waage scheinen die neuen Reifen zu sein. Erste Montage war super aber nach dem Flug mit Luft raus lassen, wollen die Reifen einfach nicht mehr richtig rund laufen. Seit dem ich in Peru bin montiere ich zum dritten Mal die Reifen und es ist jedes mal eine riesen Batzerei. Zum Glück habe ich ausreichend Latex Milch mit. Doch die Unwucht bekomme ich nie zu 100% raus. Nach dem ich mich noch etwas mit der Gewichtsverteilung vom Gepäck spiele, läuft es halbwegs. Aber ich und Annie hatten eine angenehme und vor allem erholsame Zeit in Nasca.

 

 

 

 

 

Doch es hält mich nicht länger in der Stadt. Ich muss in den Sattel und starte hinauf in die Pampa Galeria auf der asphaltierten PE-30A entlang der wohl größten Düne der Welt, Cerro Blanko mit 2080m! Es geht in 3 Tagen bis auf 4100 hm rauf. Der Verkehr hält sich in Grenzen und Höhe ist kein Problem :-) Das stimmt optimistisch! Ein besonders lohnender Zwischen Stop war das Museo de Sitio Pampa Galeras kurz vor dem Pass, wo ich kostenfrei nächtigen durfte.

 

 

 

 

 

Eine fantastische Abfahrt “flatter Frei" mit bis zu 65 km/h auf Asphalt und wieder etwas aufi durch ein herzliches Tal gelange ich nach Puquio. Vor der Weiterfahrt beschäftige ich mich etwas mit Hausarbeit und repariere Shirt, Handschuh und mit etwas Hilfe bekomm ich Sonnenschutz für die Handgelenke :-) Und ich Tausch mich auch etwas mit den dortigen Rad Mechanikern aus.

 

 

 

 

 

 

So gut präpariert geht es die PE-32 weiter gen Pausa. Laut meiner Karten sollte diese Route eine Schotter Piste sein, ist aber schon asphaltiert. Einmal über den Berg und ich seh das erste Mal den lang ersehnten Mt. Sara Sara. Dieses wunderschöne Schnee gekrönte Monument sollte die kommenden Tage mein Panorama dominieren. Es geht am idyllischen Lago Parinachocha entlang und die PE-32C weiter nach Pausa. Auch asphaltiert aber bin ich nicht sauer darüber, weil ich immer noch etwas mit der Erkältung zu kämpfen habe.

 

 

 

 

 

 

Was mich auch immer wieder fasziniert, sind die vielen kleinen Geschäfte wie zum Beispiel hier in Coracora.

 

 

 

 

 

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