Paracas - Was war denn das?

May 19, 2017

Nach der erfolglosen Recherche für meinen "Küsten Wüsten Dive" in Lima, springe ich hoffnungsvoll mit Annie in den Bus und es geht die stark befahrene Panamericana runter nach Paracas und ich versuchen mein Glück, an die nötigen Informationen für diese Küsten Wüsten Durchquerung vor Ort zu bekommen. Doch in Paracas, zuerst das selbe gleiche!? Küsten Wüste von Paracas nach San Marcona? Nicht fahrbar mit Radl! Zu Remote, keine Menschen da draußen, keine Siedlungen, kein Essen und kein Wasser!? ...heißt es von seiten Natur Reservat und den Lokalen Bike Guides. Aber die Landschaft da draußen ist so viel versprechend! Traumhaft ... Fantastisch...

 

 

 

Doch? Ich lasse nicht locker! Nach meinen Stunden langen Abenteuer Geschichten und Bildern aus Australien mobilisiert der Chef vom Hostel alles was geht! Wir checken meine Planung von Google Earth und schauen was aktuell bewohnt und 4WD befahren ist - fantastisch, ich bekomme das erste mal bei dieser Planung echte Unterstützung! Er ruft einen Freund an und ich besuche ihn. Mario von Adrenarenas ist diese Küstenlinie schon mit seinem Buggy abenteuerlich runter gefahren. Wir unterhalten uns über Wasser, Fischer, Strand, Sand, Wüste und deren Sand und Gelände, Reservate, Bergbaugebiete… und dann kommt noch Willy der Seemann vorbei… Mario nennt ihn anerkennend “Vater des Meeres” er zeigt mir jede permanente und temporäre Siedlung und potentielle Wasserstellen auf der Karte die gesamte Küste hinunter.

 

 

 

 

Ich habe all die Informationen zusammen, nach denen ich seit Wochen gegiert habe! So schließen sich die Lücken und keine “Trockenzeit” ist größer 2 ½ Tage!? Ich sattle Annie mit Essen für 12 Tage und auf geht's! So melde ich mich bei der Touristen Polizei und gebe mein Vorhaben bekannt. Nach etwas hin und her ist alles geklärt und ich und Annie sind endlich bereit für dieses Abenteuer!!!

Doch? - Und dann kommt DOCH! Wind!!! Fast ein Patagonischer Wind! Von Süd… Der sollte eigentlich von West kommen und nur seitlich ober eher schräg von hinten anschieben. Nein, brutal von vorn! Berg an schieben und Berg ab mit Kraft Einsatz Pedalerien… das zieht 20% mehr an Weg, Zeit und Wasser! Das war so nicht ausgemacht ;-) Das hat mir keiner verraten! Die Gischt vom Meer weht teils 100 Höhenmeter den Berg hinauf. Höhenmesser speilt verrückt, gar die Uhr gibt Wetterwarnung.... Zelt Aufbau eine echte Herausforderung und alles voller nassem Sand und Salz… Ich gehe in mich und wäge das Risiko ab… Lustig an diesem Küsten Track ist noch, dass die Panamericana nur maximal 50 km entfernt ist aber diese “Rettung” großteils unpassierbar ist auf Grund von 100-200 Meter hohen Sanddünen mit eh schon einem 500 Meter hohen Plateau :-) Ein Sand, wo du barfuß satte 20 cm drin versinkst bei jedem Schritt, vom befahren gar nicht  zu reden - liquid - Eier Uhr Sand eben! Das war es dann wohl mit diesem schönen Traum von Küsten Wüste aber wenn das Wetter nicht mit spielt... Das wetter kann Mensch zum Glück nicht beeinflussen ;-)

 

 

 

 

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