Namaste - The Mustang Madness Teil 3/4

December 7, 2016

5. Etappe: Lo Manthang - Tenge

 

Wir verlassen diese mystische Koenigsstadt und es geht wieder retour gen Sueden. Von Lo Manthang (3810m) nach Tenge (3330m) sind es 36km und es geht ueber 3 Paesse. Den Lo La (3900m) und zwei weitere, wo ich aber die Namen nicht habe aber einer mit ca. 4100m und der andere mit ca. 3900m wobei das Tal des Kali Gandaki mit ca. 3300m dazwischen liegt. Bis Lo Manthang ging es auf mehr oder weniger guten Jeep-Tracks stetig bergan. Ab nun geht es auf Singletrails retour. Das bedeutet aber auch es wird steiler. Hoch wie runter! Die Talfahrt zum Mustang Khola/Kali Gandaki war echt gut und hatte es in sich. Fast mehr schieben wie fahren. So abgelegen sollte lieber nichts schief gehen! In Dkee/Surkhang gibt erstmal Nudelsuppe zum zweiten Fruehstueck und dann erst geht es weiter im Flussbett, welches teils sandig aber hauptsaechlich ultra holprig war :-) Nach der Flussueberquerung und zurueck am Hochplateau, dann einfach nur ein fantastischer Ausblick und nach dem letzten kleinen Pass, erstreckt sich ein schier endloser dahin schwingender Singletrail. Ich lass es herrlich laufen und knall mir glatt in einer Kurve die Luft aus dem Hinterreifen :-( Im Reifen alles trocken, nichts dichtet mehr wirklich. Ich pumpe noch ein paar mal nach und dann geht es bei Daemmerung zu Fuss die letzten Meter ins Tal hinunter. Tenge ist die einzige Etappe wo kein Jeep hin kommt und Ersatzlatex ist natuerlich im Jeep! Ich montiere in der Nacht den Erstzschlauch ohne Fotodokumentation...

 

 

 

 

6. Etappe: Tenge - Marpha

 

Es geht bergab! Doch zuvor noch einmal richtig rauf!!! Von Tenge (3330m) nach Marpha (2650m) sind es 48 km, doch geht es gleich am Morgen direkt hoch auf 4200m. Wir starten eine Stunde eher fuer diese Etappe wie die Tage sonst. Und es geht fuer mich zwei Stunden aber richtig hoch! Grossteil der Zeit im Schatten und somit ordentlich kalt aber die Aussicht entlohnt. Letztendlich ist diese Etappe fuer mich die schoenste und das nicht nur weil ich zwei mal Jause mit habe ;-) Nach dem ersten Pass geht es meist auf wunderschoen dahin schwingenden Singletrails entlang und die kurzen knackigen Anstiege halten sich in Grenzen.

Das Panorama auf dieser Etappe ist einfach atemberaubend! Rechts, relativ flach abfallend mit meist etwas Vegetation. Links, 1000 Meter Tiefe mit zerkluefteten Schluchten in allen Farben die das verwitterte Gebirge zu bieten hat. Geradeaus, die Massive der beiden 8000er, Dhaulagiere (rechts) und Annapurna (links) mit dem tiefsten Tal der Welt des Kali Gandaki und die Weiten der Hochgebirgswueste im Ruecken... Ich geniesse jeden einzelnen Augeblick :-)

Ergebnis davon ist, das ich die letzten Kilometer am Jeep-Track (teils im Flussbett) in den Genuss einer abenteuerlichen Nachtfahrt komme, natuerlich in Abstimmung mit der Rennleitung ;-) Mit gutem Nabendynamo Licht plus Stirnlampe und GPS immer noch eine Herausforderung aber machbar. Etappenziel erreicht und optimal den Tag genutzt!

 

 

 

 

 

 

 

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