Namaste - The Mustang Madness Teil 1/4

December 5, 2016

The Mustang Madness!

 

Das ist ein 7-Tage-MTB-Etappen-Rennen im Upper Mustang. Doch was ist Upper Mustang? The Last Forbidden Kingdom? The Last Lost Kingdom? Oder einfach nur Hochgebirgswueste mit ganz viel Kultur und Geschichte? Das Last- Lost- Forbidden kommt wohl daher, dass dieses ehemalige Koenigreich erst seit 1992 betreten / beradelt werden darf und noch heute kommt das Permit fuer 10 Tage mit satten US $500 einer Strafe gleich ;-) Doch es lohnt sich!!! Es reduziert den Tourismus auf ein hoffentlich vertraegliches Mass.  Doch die neuen Jeep-Strassen nach Muktinath oder Lo Mangtang werden dies wohl nicht sehr positiv beeinflussen. Mal sehen was die Zukunft bringt!

 

Und was ist nun das 7-Tage-MTB-Etappen-Rennen? Veranstalter ist Adventure Sports Nepal / Himalaya Expeditions, das gleiche Team wie Everest Marathon etc. und somit mit reichlich Erfahrung an Sportveranstaltungen im Hochgebirge. Mit Mustang Madness moechten sie sowas wie Urlaub und Rennen, Kultur und Abenteuer, Upper Mustang und sanften Tourismus etc. miteinander verbinden. Zum Beispiel das Rennen Yak Attack ist primaer ein Rennen und auch nur zu seinem 10. Geburtstag im Jahr 2016 im Upper Mustang unterwegs gewesen (Uebrigens dort die gleiche Route aber eben im ganzen laenger, hoeher, schneller und somit nicht mein Ding ;-) 2016 wurde Mustang Madness das erste mal ausgetragen und war somit der Prolog fuer eine wohl sehr vielversprechende Serie!

 

Aber wie war es nun?! Zuerst verbringe ich mal in Jomsom 2 Tage Bettruhe in Kombination mit WC-Besuch :-) Zum Glueck faengt sich mein Durchfall und die Erkaeltung laesst auch nach. Wie schon gesagt, optimale Voraussetzungen bei mir ;-) Ich Treffe mich mit dem Team und den anderen Teilnehmern die teils per Jeep und teils per Flieger in Jomson eingereist sind. Kleine aber feine Truppe: 6 Nepali und 3 Auslaender oder 2 Frauen und 7 Maenner  oder 1 Fully und 8 Hardtails oder 3 mal Carbon, 5 mal Alu und ein Bambusradel ;-) Nachdem sich alle sortiert hatten und die Radel startklar waren, ging es den ersten Tag zum warm werden gemuetlich und locker im Corso von Jomson (2700m) die 10km nach Kagbeni (2810m). Am naechten Tag, zur Akklimatisation zu Fuss rauf nach Muktinath (3760m) und wieder retour nach Kagbeni. Abends immer Lagebesprechung: Wie war der Tag? Alles okay? Vorschlaege / Anregungen? Und was den neachsten Tag so auf uns wartet... Sehr professionell aber in gemuetlicher Atmosphaere.

 

 

 

 

1. Etappe: Kagbeni - Muktinath

 

Erstmal geht es frueh im Morgengrauen geschlossen ins 600 Jahre alte Kloster! Den Segen fuer das Rennen abholen! Und damit es nicht so kalt wird, gibt es vom Moench noch eine schoenen Schal fuer jeden ;-) Aber dann schnell an den Start! Von Kagbeni (2810m) nach Muktinath (3760m) sind es 13km nur Berg an! Schnell wird klar, wer hier zum Rennen ist und wer auf Urlaub. Ich mache Erinnerungsfotos und fahre hinterher :-) Und in Muktinath gibt es keinen Radelservice sondern Ortsbegehung! Muktinath ist wohl schon seit ueber 3000 Jahren Pilgerort wegen seiner Erdspalte wo Wasser und Erdgas entweichen. Somit sind alle vier Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft auf natürliche Weise an diesem Platz vereint und formen einen der wichtigsten Heiligen Orte fuer Hindu und Buddhisten gleichermassen. Ich mache noch einen kleinen Spaziergang und wage einen Blick zum Thorong La (Rest bitte denken ;-) bevor es zurueck ins Gasthaus geht. 

 

 

 

 

 

2. Etappe: Muktinath- Chele

 

Von Muktinath (3760m) nach Chele (3,050m) sind es 22km aber einmal ueber den Gyu La (4070m). So faengt der Tag gut an! Erstmal schieben, schieben, schieben und Fotos machen. Dafuer ist die Gaudi am Pass um so lustiger und die duenne Luft macht es wohl auch nicht trauriger ;-) Wie es jedoch auf der anderen Seite in Richtung Chele geht, haut es mich um! Die Erdfarben dieser bizarren Landschaft sind verzaubernd. Und wenn dann noch Wasser ins Spiel kommt... Ich verweile, schaue, entdecke und staune! Schnell kristallisiert sich heraus, ich benoetige die dreifache Zeit je Etappe wie der schnellste und waehrend die anderen Mittagessen, Ruhepause und Radelservice hinter sich haben, komme ich an. Aber mit einem gluecklichen und zufriedenem Gemuet :-) Und immer noch Lust und Laune fuer einen Spaziergang vor dem Abendessen.

 

 

 

 

 

 

 

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