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November 6, 2016

Zurueck in Alice Springs, verbringe ich noch eine traumhafte Zeit bei Radrennen, Kletterei, Wanderungen und Touren auf den unglaublich schoenen Alice Springs MTB Trails und in den West Mac Donnell Ranges. Ich verliere etwas mein Herz in dieses Rote Zentrum doch bin ich mit meinen Gedanken und Planungen schon lange am weiteren Weg in den Himalaya. Das eine Jahr lang, welches ich mit Annie meist Off Road verbracht habe, hat deutliche Spuren an uns und der Ausruestung hinterlassen. Das Tretlager und alle vier Seitentaschen sind nach 16.000 km zerschlissen und es stellt sich die Frage, wie und wo weiter?

 

Ich bin nun ein ganzes Jahr unterwegs und beim Review ziehen wird es emotional. Ein Traum von Freiheit! Ein Traum von Freiheit? In Australien ja! Da triffst du die Entscheidung fuer einen Track und dann bist du einen Monat einfach unterwegs. 3 Tracks = 3 Monate! Und das bei 12 Monate Visa ohne Grenzen ... 

Doch auch ein Jahr von zu Hause weg!? Doch was ist eigentlich das zu Hause? Heimat, Familie, Freunde, Arbeitsplatz? Ein Kulturraum oder ein lieber Mensch? ... der eh in deinem Herz wohnt und den du mit dir herum fuehrst!

 

Bei meinem Zwischenstopp in Perth verbringe ich viel Zeit damit, eine Retour zu planen und das halbe Jahr Visa, welches noch gilt, doch noch in Australien zu nutzen. Zu sehr hab ich mich in den roten Kontinent verliebt ;-)

 

Doch meine liebe gilt immer noch Annie!? Annie bekommt noch das neue Rohloff Steckritzel - System, welches aber 3 mm Anpassung der Kettenlinie zur Folge hat. Ein neues Tretlager war aber auch ueberfaellig und so ergab sich daraus ein Problem mit den Kurbelpositionen, welches ich mit einer modifizierten rechten Kurbel, auf der linken Seite montiert, beheben konnte. (Der Schachtelsatz entspricht der Kompliziertheit des Problems.) Die Kurbel entnahm ich dem Schrott.

Dann versuche ich aus den vier zerschlissenen Taschen drei zu schneidern. Aus den Seitentaschen Rahmentaschen zu machen und somit von Touring- auf Bikepacking zu kommen ist der Zweck ... Ich sondere 3 kg Ausruestung aus und bekomme den Rest der Ausruestung  immer noch nicht verstaut. Fuer die CSR bin ich einen Monat von Alice nach Willuna gefahren und es haben mir 3 Liter Stauraum gefehlt. Am letzten Tag, bevor ich in die CSR bin, habe ich die fehlenden 3 Liter aufgespürt, indem ich die Honigflaschen in die Ersatzreifen eingewickelt habe. Nun habe ich aber ein Gewichtsproblem fuer die Berge, neben dem Stauraummangel ...

 

In Kathmandu komme ich erstmal bei Freunden von Freunden aus WIen unter. Sehr schoen, ich kann mich organisieren und sortieren in einer sehr heimischen Umgebung doch meine Innere Odysee und mit dem set up von Annie zirkele ich weiter herum. "Da hilft nur Haare schneiden ", und ich nehme mir die Zeit dafür beim indischen Barbier - sehr entspannend!

Grenzen, Visa, Permitt und Jahreszeit machen es nicht einfacher. Wie weiter? Es faellt mir schwer den ersten Pedaltritt zu machen, wenn ich nicht ... Und in Kathmandu wird diese ganze innere Odysee nur noch davon getopd, dass der Versuch, Annie mit einer Federgabel zu bestuecken an der schlechten Fahrdynamik scheitert ... ... Alles retour! Zum Glueck ist gerade Tiram, das Fest des Lichtes.

 

Nach langem hin und her geht es nun endlich mit dem alten set-up in die Berge.

 

 

 

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